CINE ESPAÑOL

    

Jeden Mittwoch zeigen wir einen Film aus Spanien oder Lateinamerika in Orginalfassung mit oder ohne deutschen Untertiteln um ca. 18.15 Uhr und in der Nachtvorstellung um ca. 22.30Uhr. Genaue Zeiten entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder rufen im Kino an.

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Mi. 15.2. LA PIEL QUE HABITO -Die Haut, in der ich wohne 

 von Pedro Almodóvar

Faszinierender und grotesker Thriller, in dem ein verrückter Wissenschaftler die perfekte Frau erschaffen will.

 Es gibt nicht viele Regisseure, denen man so blind vertrauen kann. Die gleichsam eine lebenslange Garantie für Qualität auf der Leinwand bieten und zudem bei jedem neuen Werk einen Trumpf im Ärmel haben. In seinem 18ten Film wagt Spaniens Erfolgsregisseur Pedro Almodóvar einen Ausflug ins Horror-Genre. Erstmals seit „Fessle mich“ von 1990 hat der Mann aus La Mancha seine Entdeckung Antonio Banderas wieder mit an Bord. Der gibt den schönen Schönheitschirurgen Roberto, dessen Frau bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Mit diesem Schicksal will sich der Arzt nicht abfinden, fortan spielt er Gott und Rächer. Ein trauriger Frankenstein schafft ein hübsches Monster – mehr darf kaum verraten werden, um den Genuss an den grandios wahnwitzigen Wendungen dieser famos inszenierten Geschichte nicht zu schmälern. Mehr Staunen über eine Story ist kaum möglich.

 

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Despabilate Amor!Mi. 22.2. DESPABILATE AMOR! – Wach auf Liebster!

 

 von Eliseo Subiela Das Kino ist die Kunst der Erinnerung. So sagt die karibische Traumfrau in Eliseo Subielas Komödie DESPABILATE AMOR: “Filme halten etwas fest, was gewesen ist. Neu ist nur das Leben.” Recht hat sie, aber die Grenzen sind fliessend. Treu bleibt sich Eliseo Subiela. Er kreist, lockerer denn je, um das Thema der Erinnerung, lässt zwei Männer nach 25 Jahren den Traum eines Wiedersehens mit ihren Jugend-Bekanntschaften träumen und dabei eine andere Epoche aufleben: Von der Zeit des Rock ´n´ Roll bis zur Zeit der ersten Mondlandung, die der Hauptfigur Ernesto und seiner Geliebten beinahe einen Orgasmus gekostet hätte. Verblichen sind die Farben der Bilder mit den Szenen von damals, aber wach kann die Erinnerung jederzeit werden. Man braucht sie nur zu rufen. “Mutter”, fragt der volljährige Sohn, “wann beginnt eigentlich die ‘nostalgia’?” Es ist die Frage, um die der ganze Film kreist. Subiela besingt die Sehnsucht nach dem, was war, ohne Weinerlichkeit, und er überschreitet die Grenzen der Realität ganz spielerisch.Nach “Die dunkle Seite des Herzens” (1992) und “Stirb nicht ohne mir zu sagen, wohin du gehst”(1995) bringt KAIROS nun ein weiteres Werk vom lateinamerikanischen Meister der filmischen Poesie Eliseo Subiela ins Kino. DESPABILATE AMOR wurde Subielas bisher größter Publikumserfolg in Argentinien.

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Mi. 29.2. LLUVIA- IM REGEN DES SÜDENS

  von Paula Hernández

 An einem chaotischen Freitag in Buenos Aires begegnen sich Alma und Roberto im strömenden Regen. Mitten im Verkehrschaos öffnet sich die Tür von Almas Auto. Roberto steigt ein, verletzt und nass bis auf die Knochen. „Bitte schliess die Tür! Sobald das alles vorbei ist, steige ich wieder aus.“ Zwei Lebenswege, die sich überraschend kreuzen und doch eines gemeinsam haben: Beide wissen nicht wohin. Alma hat vor ein paar Tagen ihren Mann verlassen und dreht seitdem ziellos Runden mit dem Auto in der Stadt. Roberto ist nach 30 Jahren in Europa in sein Land zurückgekehrt, fühlt sich aber heimatlos in Buenos Aires. Im Regen, in dieser zufälligen Begegnung, fallen die Würfel, die ihr weiteres Leben bestimmen werden, überraschende Entwicklungen nicht ausgeschlossen.Das neue argentinische Kino erzählt Geschichten mitten aus dem Leben. Da wird der Verkehrsstau zum atmosphärisch dichten Kammerspiel und die zögernde Annäherung zum Tanz im südlichen Regen. Alles ist wieder möglich. Die junge Regisseurin Paula Hernández gewann mit ihrem Film den Großen Preis beim Filmfestival Mannheim-Heidelberg. Und die grandiosen Hauptdarsteller Valeria Bertuccelli und Ernesto Alterio spielen mit einer Intensität, die wirklich ans Herz greift.

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