zu den Filmen
THE ARTIST
tägl. 16.30 & 20.30 Uhr
Mi. nur 20.30 Uhr
Nichts könnte weiter vom modernen Kino mit seinem lauten 3D-Spektakel entfernt sein als der Stummfilm. Insofern erfordert es Mut, heute eine Geschichte nach den Vorgaben jener Kinoanfangsjahre zu erzählen. Dabei verschmelzen in „The Artist“ Form und Inhalt zu einem außergewöhnlichen Experiment. Michel Hazanavicius’ Portrait eines vom Karriereaus bedrohten Stummfilmstars bietet Witz, Ironie und einen herausragenden Hauptdarsteller.
“Pure unverfälschte Freude” The Times
“Ein unerwartetes Geschenk” Vanity Fair
“Der schönste Film des Jahrzehnts” Stern
“Ein Vergnügen vom ersten bis zum letzten Bild” Tagesspiegel
“Eine magische Zeitreise in die Jugend des Kinos” Süddeutsche Zeitung
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DER JUNGE MIT DEM FAHRRAD
tägl. 18.30 Uhr. Mi. 16.30 Uhr
Der zwölfjährige Cyril ist wütend. Auf alles und jeden. Vor allem, nachdem sein Vater ihn in einem Kinderheim abgeladen hat und ihn entgegen seiner Versprechungen nicht wieder abholt. Dabei wünscht sich Cyril nichts sehnlicher, als wieder bei ihm zu sein. Dann jedoch tritt die sanftmütige Friseurin Samantha in sein Leben und nimmt sich seiner an. Schritt für Schritt gelingt es ihr, Cyrils Zorn auf die Welt zu besänftigen. DER JUNGE MIT DEM FAHRRAD ist ein modernes Kinomärchen, das von Hoffnung und entwaffnender Menschlichkeit erzählt. Das neue, warmherzige Meisterwerk der Brüder Dardenne gewann auf den Filmfestspielen in Cannes den großen Preis der Jury.
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DRIVE Originalfassung!
Do.-Di. 22.30 Uhr
Tagsüber arbeitet Driver unauffällig als Stuntfahrer in Hollywood, abends holt er sich seinen Kick,indem er Aufträge für die Mafia erledigt und sein Können als halsbrecherischer Fahrer von Fluchtautos unter Beweis stellt. Als einer der Raubzüge schiefgeht, gerät er unter Verdacht seiner Auftraggeber, die ein Kopfgeld auf ihn aussetzen. Fortan muss er beweisen, wie viel ihm an seinem Überleben gelegen ist.
Mit der Verfilmung eines Noir-angehauchten Krimis von Kultautor James Sallis gibt das dänische Wunderkind Nicolas Winding Refn (“Bronson”, “Walhalla Rising”) sein amerikanisches Debüt. Erneut nutzt er einen Genrestoff, der sich vor “Two-Lane Blacktop”, “Fluchtpunkt San Francisco” vor allem aber Walter Hills “Driver” verbeugt, um einerseits Spannung zu erzeugen, andererseits unkonventionell existenzialistische Betrachtungen anzustellen. Dafür konnte er eine mörderisch gute Besetzung gewinnen.
Im Rahmen des 64. Filmfestivals in Cannes wurde Nicolas Winding Refn mit dem Preis fürdie „Beste Regie“ von der Jury unter Vorsitz von Robert De Niro ausgezeichnet.
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GERHARD RICHTER PAINTING Do./Fr.und Mo.-Mi. 14.30 Uhr
Sa. & So. 12.30 Uhr
Am 9. Februar feierte Gerhard Richters seinen 80. Geburtstag, am 12. Februar eröffnete die große Richter Ausstellungen in der Neuen Nationalgalerie in Berlin – und GERHARD RICHTER PAINTING begeistert seit nunmehr fast einem halben Jahr das Kinopublikum. »GERHARD RICHTER PAINTING: diese drei Worte beinhalten die Seele und Essenz des Films. Es geht um den Künstler beim Malen. Ein faszinierend intimer Dokumentarfilm, der Schicht für Schicht in die Geheimnisse des künstlerischen Prozesses vordringt, ohne ihren Zauber zu verraten.« (Kino-Zeit)
Gerhard Richter gehört seit nahezu fünf Jahrzehnten zu den international bedeutendsten Künstlern.
Der Filmemacherin Corinna Belz öffnete der medienscheue Maler sein Atelier, wo er im Sommer 2009 an einer Serie großer abstrakter Bilder arbeitete. GERHARD RICHTER PAINTING gewährt einmalige Einblicke in die Entstehung dieser Bilder und die Arbeit des Künstlers.
“Malen ist eine andere Form des Denkens” hat Richter schon früh gesagt. Der Film nimmt diese Prämisse ernst. In hoch konzentrierten Einstellungen lässt er uns an einem sehr persönlichen, spannungsgeladenen Schaffensprozess teilhaben. Es ist ein ruhiger, dabei höchst aufgeladener Prozess von Aktion und Reflektion, angetrieben von jahrelanger Erfahrung und geprägt von intensiver physischer Präsenz. Wir sehen, wie Richter malt, wie er seine Bilder betrachtet und beurteilt, wie er mit ihnen kommuniziert, wie er überlegt, abwartet, verwirft, überarbeitet, manchmal auch zerstört und neu beginnt.
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DIE MÜHLE UND DAS KREUZ O.m.U.
So. 10.45 Uhr
Zwischen Real- und Animationsfilm angelegte Arbeit, die die Geschichte von Peter Bruegels Bild über den Kreuzweg Christi erzählt – mit Rutger Hauer als berühmtem Maler.
Im Jahr 1564 erhält Pieter Bruegel (Rutger Hauer) von dem reichen Antwerpener Kaufmann und Kunstsammler Nicolas Jonghelinck (Michael York) den Auftrag, die Kreuztragung Christi zu malen. Er nimmt den Auftrag an, doch will er nicht eine weitere von unzähligen Versionen der Passionsgeschichte liefern, sondern etwas Besonderes schaffen: Ein Bild, das eine Vielzahl von Geschichten erzählt und das groß genug ist, hunderte von Menschen aufzunehmen. Aber vor allem soll die Kreuzigungsgeschichte nicht im Heiligen Land, sondern in seiner flämischen Heimat spielen. Also geht Bruegel zu den Menschen auf den Höfen, Feldern und Märkten, um nach diesen Geschichten in einem Land zu suchen, das unter spanischer Herrschaft steht und in dem die Inquis toren erbarmungslos wüten. Er hält alles in seinen Skizzen fest und beginnt auf diese Weise, die Schicksale von unzähligen Menschen virtuos miteinander zu verflechten…
»Die Mühle & das Kreuz« ist eine intelligente und betörend schöne Adaption des weltberühmten Gemäldes »Die Kreuztragung Christi«, der es im buchstäblichen Sinne gelingt, das Bild zum Leben zu erwecken und uns seine komplexe Bildsprache und versteckten Bedeutungen zu enthüllen. Von den großartigen Hauptdarstellern Charlotte Rampling, Rutger Hauer und Michael York getragen, wirkt jede einzelne Szene mit seiner detailgenauen Ausstattung und kunstvollen Komposition aus Licht und Farbe wie ein weiteres von Bruegel geschaffenes Gemälde. Ein Filmkunstwerk.
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Kinderkino: TOM SAWYER
Sa. & So. 14.30 Uhr
Charmant-amüsante deutsche Verfilmung von Mark Twains Klassiker über zwei Jungs vom Mississippi und ihre zeitlos unterhaltsamen Abenteuer und Streiche.
Tom Sawyer hat den Kopf voller Streiche und treibt sich, wenn er nicht gerade ein neues Abenteuer ausheckt, am liebsten mit seinem besten Kumpel Huck Finn herum- sehr zum leidwesen seiner Tante Polly, mit der Tom und seine Halbruder Sid in im Städchen St. Petersburg am Missisippi leben. Seine Tante hat sich vorgenommen, Tom zu einemverantwortungsbewussten, anständigen Menschen zu erziehen. Doch er wehrt sich, so gut er kann. Ein Fantast, Pirat und Abenteurer wie er hat einfach kein Zeit, in die Schule zu gehen. Stattdessen verbringt er jede freie Minute bei Huck, der am Ortsrand in einer Tonne lebt und dort völlig unbeaufsichtigt seine Freiheit genießt…
“Ein großartiger Abenteuerspaß!” Hamburger Mopo
“Spannend-aufregend-toll”Kika
“Auch für Erwachsene richtig spannend – so geht Familienkino” Cinema
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